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Das Murgtal-Topo ist da!

Mit grossem Stolz präsentiert bouldern.ch das Bouldertopo

MURGTAL - BOULDERN IM TAL DER UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN

Die gedruckte Ausgabe ist ab sofort bei pizbube.ch erhältlich.

Murgtal Book

Das Murgtal bietet über 700 Boulderprobleme in allen Graden. Egal ob du ein Neuling an den Blöcken, ein knallharter Boulderfreak oder eher der Genussboulderer bist, hier wirst du sicherlich fündig.

Weitere Verkaufsstellen: Restaurant Murg-City, Piz Buch & Berg, Bächli Bergsport, Grindelboulder, Blockfeld, Griffig Sparta-Bouldering, Boulderei, O'BLOC, Milandia und Gaswerk.

Unser Topo ist auch online verfügbar.
Block 1 des Sektor Steinbock ist öffentlich und benötigt keine Registration.
Zum Online-Topo

Die bouldern.ch App (ab Ende Oktober 2017)

Mit der bouldern.ch App für dein Smartphone und dein Tablet wirst du unser Topo überall dabei haben.

Sämtliche Daten werden direkt auf dein Gerät geladen. Damit wirst du auch ohne Empfang jeden Block und jede Linie im Handumdrehen finden.

Leider dauern die Arbeiten an der App noch etwas an. Wir investieren sämtliche Resourcen in die Fertigstellung, damit die App Ende Oktober in deinem App Store verfügbar sein wird.

Was ist bouldern?

Es ist absolut unmöglich das Phänomen bouldern mit Worten zu umschreiben. Falls es trotzdem versucht wird, klingt das in etwa so:

Bouldern bezeichnet das Klettern bis in Absprunghöhe ohne Seilsicherung. Eine Matte (Crashpad) dient als Schutz im Falle eines Sturzes. Es wird sowohl in freier Natur am Fels, als auch in der Halle an Kunstgriffen gebouldert. Das Ziel beim Bouldern ist es, ein Boulderproblem zu lösen, indem man auf den Block klettert oder einen Zielgriff erreicht.

What is bouldering? What is bouldering?

Jemandem mit solchen Worten den Bouldersport näherbringen zu wollen, ist sinnlos. Stattdessen wird dir hier gezeigt, wieso du unbedingt mal Bouldern gehen solltest.

Klicke einfach auf eine Aussage, die auf dich zutrifft:

Ich bin ein absoluter Sportmuffel

Sportmuffel haben meistens zwei Eigenschaften: Zu wenig Motivation und zu hohe Erwartungen wenn sie sich trotzdem mal motivieren können…

Da ein Boulder meistens bloss 10-30 Sekunden dauert, muss man nicht lange gegen den inneren Schweinehund ankämpfen. Wer sich drei bis vier Mal motivieren kann und Bouldern geht schafft wahrscheinlich Sachen, die man beim ersten Training noch für völlig unmöglich hielt. Das bringt enorme Freude und Motivation...

die Geheimwaffen gegen den inneren Schweinehund und Sportmuffelitis.

Für Neues und Spassiges bin ich immer zu haben

Das Ausprobieren verschiedener Lösungsmöglichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil des Boulderns. Der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Witzige und überraschende Bewegungsabfolgen können bereits bei einfachen Problemen vorkommen.

Dies ermöglicht bereits beim Einstieg absolut Unglaubliches zu erleben.

Gern würde ich fitter werden / etwas Gewicht verlieren

Das kenn ich… Vieles habe ich versucht. Kann allerdings nicht wirklich sagen, ob etwas geklappt hätte, da ich nie genügend Biss hatte und sehr schnell wieder aufgab.

Zum Bouldern kam ich nicht, weil ich meinen Schwimmring ablegen wollte – mit diesem hatte ich mich zwischenzeitlich arrangiert. Und doch waren die Extrakilos (fast unbemerkt) plötzlich weg. Wenn das Training Spass macht, wirst du viel eher Erfolg haben. Probier es aus!!

Vielleicht hast Du auch schon erlebt, dass der Spassfaktor beim Trainieren in öffentlichen Trainingseinrichtungen gar nicht wirklich zu Tragen kommen kann, Weil dich bereits beim Betreten ein ungutes Gefühl beschleicht?

Das Gefühl, dass man weniger akzeptiert wird, weil man neu und obendrein auch noch weniger “gut“, “stark“ oder “fit“ ist. Ich hatte dieses Gefühl bei mehreren Sportarten und Trainingsmöglichkeiten.

Beim Bouldern war es wohl am schlimmsten… es wendete sich dann aber unerwartet ins pure Gegenteil. Als ich das erste Mal in der Boulderhalle war geschah folgendes:

Während die Jungs um mich herum meterweite Züge an den kleinsten Leisten machten, gelang es mir auch mit den allerbesten und grössten Griffen nicht, bis zur oberen Kante zu klettern. Ich fühlte ich mich schrecklich…

Nach einigen Versuchen war ich dann trotzdem bloss noch einen Griff von meinem Ziel entfernt. Da hörte ich plötzlich wie die anderen Boulderer mich lautstark anfeuerten. Es gelang mir, den letzten Zug zu machen. Aus dem Gefühl, irgendwie nicht zu genügen, wurde ein unbeschreibliches Erfolgsgefühl…

Danke an Dave und Co

Ich bin oft gestresst und suche körperlichen Ausgleich

Dann ist Bouldern genau das richtige für dich.

Weil dieses tolle Ganzkörpertraining auch noch grossen Spass macht, hat der körperliche Ausgleich auch keinen bitteren Beigeschmack.

Heute haben die meisten Leute wenig Zeit, um sich ihren Ausgleich zu verschaffen. Auch hier punktet das Bouldern. Wenn nötig, kann man sich in kürzester Zeit total verausgaben. Meistens will man das aber verhindern, weil der Spass länger andauern soll.

Auch die Wissenschaft wird nach und nach auf den Bouldersport aufmerksam. Verschiedene Studien sind zum Resultat gekommen, dass der Sport für die Prävention und Behandlung verschiedener gesundheitlicher Leiden sehr gut geeignet sein kann.

Was Sport angeht, habe ich meine Leidenschaft schon gefunden. Ich suche eine Möglichkeit, um gezielt zu trainieren (Kraft, Ganzkörperfitness, Koordination,…)

In vielen Sportarten ist es von Vorteil wenn man ausreichend Muskelkraft und ein gutes Körpergefühl mitbringt. Wer zum Training in die Boulderhalle geht, hat in kurzer Zeit ein super Ganzkörper-Workout, schult dabei noch seine Koordination, sowie sein Gleichgewicht und übt durch die neuen Bewegungsabläufe das intermuskuläre Zusammenspiel gezielt zu steuern.

Ausserdem kann ein enormer Kraftaufbau (Maximal- und Schnellkraft, sowie Kraftausdauer) erzielt werden. Da viele (Leistungs-) Sportler nur als Mittel zum Zweck repetitive Kräftigungsübungen machen, bietet sich Bouldern als spassige Abwechslung an.

So wird das Krafttraining von der Pflichtübung zum Vergnügen.

Ich gehe ins "Fitness"

Machst du es für das gute Gefühl danach? Oder gehts vielleicht für dein Six-Pack? Hast du Spass im Moment, in dem du die Hantel hochhebst?

Bouldern kann dir alles bieten: Du fühlst dich nachher einfach toll -> ich nenne es erholsam erschöpft. Du trainierst deinen Körper sehr effizient und es macht dir wahrscheinlich auch Spass. Finde es heraus.

Solltest du zu den glücklichen Fitnessabobesitzern gehören, die beim Wiederholen der immer-gleichen Bewegungen an den Geräten Glücksgefühle verspüren, dann ist Fitness genau richtig für dich. Probiere doch trotzdem mal das Bouldern aus ;-)

Ich gehe manchmal Klettern, aber Bouldern ist nichts für mich

Überlege dir gut, ob du aus dem “manchmal“ ein “regelmässig bis oft“ machen willst und kannst. Wenn nicht, dann Finger weg vom Bouldersport, denn niemand bouldert nur ein bisschen…

Akute Suchtgefahr!

Denn die supercoolen Moves, die beim Routenklettern erst in den höhern Graden (6c und schwerer) verlangt werden, erlebst du beim Bouldern schon als Einsteiger. Wenn du das mal erlebt hast, willst du mehr!

Der Einstieg in den Bouldersport

Bouldern gehört zu den Sportarten, die man grundsätzlich einfach mal ausprobieren kann, ohne sich grossartig darauf vorzubereiten.

Einfach bequeme Kleidung anziehen, bei der es keine Rolle spielt wenn sie etwas Magnesium abkriegt, Nägel (Finger und Zehen) kürzen, Fliplops einpacken und los… ab in die Boulderhalle!

Kletterschuhe und Magnesium können in (fast) allen Hallen geliehen werden.

Bei den ersten Versuchen gilt es einfach mal hoch zu klettern. Die Farbe der Griffe spielt vorerst keine Rolle. Es geht zu Beginn darum, sich an die Griffe und die Situation an der Wand zu gewöhnen.

Wenn man sich einigermassen wohl fühlt, kann man anfangen nach Farbe zu klettern. Also nur noch eine Griff- und Trittfarbe zu verwenden. Meistens sind die Start und Endgriffe der Boulderprobleme markiert. Auch der Schwierigkeitsgrad wird angegeben, entweder durch die Grifffarbe an sich oder durch Beschriftung an den Startgriffen. Dies kann von Halle zu Halle unterschiedlich sein.

Hier die drei wichtigsten Hinweise für den Einstieg:

  1. Am gestreckten Arm braucht man viel weniger Kraft als mit angewinkelten Armen
  2. Gib dich nicht zu schnell geschlagen. Es gibt unzählige Lösungen für einen Boulder. Finde eine, die dir liegt.
  3. Keine Angst, die Hände gewöhnen sich daran. Starte am besten an senkrechten Problemen und mache die überhängenden Boulder nicht am Anfang das Trainings. Je überhängender ein Boulder ist, desto grösser ist die Belastung für die Hände.

Wenn du nach 3-4 Trainings zum Schluss kommst, dass dieser Sport was für dich ist und du weitermachen willst, findest du hier weitere Hinweise für die nächsten Trainings:

  • Wenn du einen Boulder nicht schaffst, hast du vielleicht die passende Lösung noch nicht gefunden. Nicht vorschnell aufgeben!
  • Nur weil eine Lösung nicht in drei oder vier Versuchen funktioniert, muss sie noch lange nicht unmöglich für dich sein. Sei etwas hartnäckig!
  • Wenn du in einem Boulder nicht mehr weiterkommst, findest du die Lösung oftmals, indem du nach unten schaust und dir überlegst, was du mit den Füssen anders machen könntest. Probiere auch Sachen aus, die dir vorerst unlogisch erscheinen.
  • Beim Bouldern gibt es oft bloss einen Tritt in richtig guter Position für den nächsten Zug. Hier gilt meistens: Wenn die linke Hand den nächsten Zug machen soll, musst du den linken Fuss (oft mit der linken Hüfte zur Wand gedreht) setzen.